MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Zentrale Notaufnahme

Herzlich Willkommen - Ihre erste Kontaktaufnahme mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten. In der Zentralen Notaufnahme ist unser Aufnahmeteam, bestehend aus Pflegekräften, Medizinischen Fachangestellten, Verwaltungsangestellten und Ärzten aller Fachdisziplinen, für Sie da.  Die 14 Behandlungs- und Untersuchungsräume sind mit modernster Technik ausgestattet.

Alle Abläufe, von der ersten Kontaktaufnahme über die Patientenanmeldung, die ambulante oder stationäre Aufnahme, die Notaufnahme, die eventuell notwendige OP-Terminierung bis hin zur Bettendisposition werden in der Zentralen Notaufnahme abgeschlossen.

Wichtige Informationen für unsere Patienten

  • Bitte melden Sie sich zunächst an der Information der Zentralen Notaufnahme an.
  • Durch unser interdisziplinäres Team wird die Betreuung und medizinische Behandlung organisiert und sichergestellt.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Begleitpersonen mit in die Untersuchungsräume gehen können – insbesondere, da das Arzt-Patienten-Gespräch in der Regel unter vier Augen stattindet.
  • Ihr Gepäck können Sie kostenlos in den Schließfächern der Zentralen Aufnahme deponieren.
  • Bitte achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, keine Wertgegenstände und nur kleine Geldbeträge mit ins Krankenhaus zu bringen, da von uns keine Haftung übernommen werden kann.
  • Für einen eigenen Telefonanschluss bekommen Sie bei der Anmeldung eine Telefonkarte, die Sie am Kassenautomat in der Eingangshalle der Zentralen Aufnahme aufladen können. Zusätzlich wird ein Pfandbetrag in Höhe von € 10,- berechnet, der Ihnen bei Ihrer Entlassung mit dem Restguthaben auf der Karte zurückerstattet wird.
  • Während Ihres Aufenthaltes ist die Benutzung des Fernsehers kostenlos.
    Für den Fernseh- und Radioton benötigen Sie jedoch einen Kopfhörer, den Sie in der Zentralen Notaufnahme käuflich erwerben können.

Folgendes sollten Sie für Ihren Krankenhausaufenthalt mitbringen

  • Versichertenkarte
  • Überweisung oder Einweisung
  • Unterlagen der eventuell vorhandenen Privat- oder Zusatzversicherung
  • Falls vorhanden: Allergiepass
  • Falls vorhanden: Ihre Patientenverfügung
  • Eine Liste Ihrer aktuellen Medikation
  • Eventuell aktuelle Röntgenaufnahmen
  • Falls vorhanden: aktuelle Labor-, EKG- und andere ärztliche Vorbefunde
  • Vorhandene Hilfsmittel, z. B. Gehhilfen und geschlossenes, rutschfestes Schuhwerk
  • Wäsche und Hygieneartikel

Ihre Entlassung

  • Die Länge Ihres Aufenthalts ist abhängig von Ihrer Erkrankung. Der Entlassungstermin wird Ihnen 1 bis 2 Tage vorab von Ihrem behandelnden Arzt mitgeteilt.
  • Melden Sie sich bitte sowohl auf der Station als auch in der Zentralen Aufnahme ab.
  • Falls ein Transport nötig sein sollte, wird dieser von unseren Pflegekräften organisiert.
  • Noch ausstehende Beträge auf Ihrer Telefonkarte bekommen Sie am Kassenautomat erstattet.

Wir hoffen, dass Sie mit unserer medizinischen, pflegerischen und menschlichen Behandlung und Betreuung während Ihres Aufenthaltes in unserem Krankenhaus zufrieden sind und wünschen Ihnen gute Besserung.

Manchester-Triage-System

MTS ist ein standardisiertes Verfahren, um die Schwere eines Notfalls und damit die Dringlichkeit einer Behandlung gut und sicher einordnen zu können. Denn nicht alle Patienten, die als Notfall in die Zentrale Notaufnahme kommen, sind gleich schwer erkrankt. Das Manchester-Triage-System hilft dabei, Wartezeiten zu gewichten und Prioritäten festzulegen: Wer muss sofort behandelt werden, weil sonst schwere Schädigungen, etwa bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, drohen? Und wer kann gegebenenfalls etwas warten, weil die Erkrankung nicht lebensbedrohlich und die Schmerzen erträglich sind?

Die Pflegekräfte in der Zentralen Notaufnahme erfassen anhand eines Fragenkatalogs sofort - noch vor Erledigung bürokratischer Formalitäten - verschiedene medizinische Indikatoren: Besteht akute Lebensgefahr? Gibt es Verletzungen mit einem hohen Blutverlust? Haben die Patienten Fieber? Wie lange dauert die Krankheit schon an? Und vor allem: Wie beurteilen die Patienten ihre Schmerzen: als sehr heftig oder noch auszuhalten? Wenn alle Daten erfasst sind, bekommen die Patienten je nach Befund eine farbige Einordnung. Sie ist das entscheidende Kriterium für die Reihenfolge der Behandlung und dient als Richtschnur, wie viel Zeit im Idealfall maximal bis zur ärztlichen Begutachtung verstreichen darf. Fünf Farben stehen zur Verfügung: rot, orange, gelb, grün und blau.

  • Rot bedeutet: absolute Dringlichkeit, weil Lebensgefahr besteht. Dann muss sofort ein Arzt zum Patienten kommen.
  • Bei Orange ist ein Zeitfenster von zehn Minuten bis zum ersten Arztkontakt vorgesehen,
  • bei Gelb sollte innerhalb von 30 Minuten,
  • bei Grün innerhalb von 90 Minuten
  • und bei Blau innerhalb von 120 Minuten die ärztliche Versorgung einsetzen.

Alle Ärzte in der Zentralen Notaufnahme erhalten umgehend auf ihren Bildschirmen die Ersteinschätzung vom Aufnahmeteam. Zusätzlich ist im Behandlungsbereich ein großer Monitor installiert, der ebenfalls Orientierung bietet, welcher Patient mit welcher Dringlichkeit behandelt werden muss.

Leitungen Zentrale Notaufnahme

Burkhard Wegener

Ärztliche Leitung Zentrale Notaufnahme
Facharzt für Allgemeinchirurgie

Cornelia Wienand

Pflegerische Leitung Zentrale Notaufnahme
Fachkraft für Notfallpflege

Sandra Spielbrink

Ärztliche Leitung Zentrale Notaufnahme
Fachärztin für Innere Medizin

Stephanie Grumme

Administrative Leitung
Medizinische Fachangestellte