MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

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Dickdarmkrebs

Beim Dickdarmkrebs wird das Ausmaß der Operation durch die Lage des Tumors bestimmt. Dabei spielt die Blutgefäßversorgung eine entscheidende Rolle, da die Lymphknotenstationen entlang der Gefäße liegen. Wenn wir den Tumor mit seinen zugehörigen Lymphgefäßen und Lymphknoten entfernen müssen, ist es notwendig, z.B. die rechte Hälfte des Dickdarms, den Querdarm oder auch die gesamte linke Hälfte des Dickdarms herauszunehmen. Nur so können wir eine Tumorfreiheit erreichen.

Das muss aber keine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Denn die Erfahrung zeigt, dass unsere Patienten nach einer kurzen Zeit der Anpassung auch mit nur der Hälfte des Dickdarms eine nahezu unveränderte Lebensqualität haben. Und noch eine Sorge können wir nehmen: Ein künstlicher Darmausgang ist beim Dickdarmkrebs nur in absoluten Ausnahmefällen erforderlich (z.B. beim Darmverschluss) und wird dann meistens auch nur für kurze Zeit gelegt.