MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Zentrale Notaufnahme

Herzlich Willkommen - Ihre erste Kontaktaufnahme mit dem Gertrudis-Hospital Westerholt. In der Zentralen Notaufnahme ist unser Aufnahmeteam, bestehend aus Pflegekräften, Medizinischen Fachangestellten, Verwaltungsangestellten und Ärzten aller Fachdisziplinen, für Sie da.  Die 7 Behandlungs- und Untersuchungsräume sind mit modernster Technik ausgestattet.

Alle Abläufe, von der ersten Kontaktaufnahme über die Patientenanmeldung, die ambulante oder stationäre Aufnahme, die Notaufnahme, die eventuell notwendige OP-Terminierung bis hin zur Bettendisposition werden in der Zentralen Notaufnahme abgeschlossen.

Einige der anstehenden Untersuchungen, die Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes benötigen, werden schon direkt im Untersuchungsraum der Zentralen Notaufnahme durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel Blutdruckmessung, körperliche Untersuchung durch den Arzt, Erhebung Ihrer Krankengeschichte, Aufklärung für Untersuchungen oder evtl. Operationen, EKG, Blutentnahme, Ultraschall. Auch Röntgenuntersuchungen werden in der eigenen Röntgeneinheit der Zentralen Notaufnahme durchgeführt.

Wenn Sie Wünsche und Bedürfnisse haben, dann können Sie diese uns hier bereits mitteilen. Wir werden diese in die weitere Behandlung mit einbeziehen. Wenn Sie bei uns nur ambulant behandelt werden, dann entlassen wir Sie nach Abschluss aller Untersuchungen in die Weiterbehandlung Ihres Hausarztes. Wenn Sie stationär aufgenommen werden müssen, zeigen wir Ihnen den Weg zu Ihrer Station oder begleiten Sie dorthin.

 

Wichtige Informationen für unsere Patienten

  • Bitte melden Sie sich zunächst an der Information der Zentralen Notaufnahme an.
  • Durch unser interdisziplinäres Team wird die Betreuung und medizinische Behandlung organisiert und sichergestellt.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Begleitpersonen mit in die Untersuchungsräume gehen können – insbesondere, da das Arzt-Patienten-Gespräch in der Regel unter vier Augen stattindet.

Folgendes sollten Sie für Ihren Krankenhausaufenthalt mitbringen

  • Versichertenkarte
  • Überweisung oder Einweisung
  • Unterlagen der eventuell vorhandenen Privat- oder Zusatzversicherung
  • Falls vorhanden: Allergiepass
  • Falls vorhanden: Ihre Patientenverfügung
  • Eine Liste Ihrer aktuellen Medikation
  • Eventuell aktuelle Röntgenaufnahmen
  • Falls vorhanden: aktuelle Labor-, EKG- und andere ärztliche Vorbefunde
  • Vorhandene Hilfsmittel, z. B. Gehhilfen und geschlossenes, rutschfestes Schuhwerk
  • Wäsche und Hygieneartikel

Manchester-Triage-System

MTS ist ein standardisiertes Verfahren, um die Schwere eines Notfalls und damit die Dringlichkeit einer Behandlung gut und sicher einordnen zu können. Denn nicht alle Patienten, die als Notfall in die Zentrale Notaufnahme kommen, sind gleich schwer erkrankt. Das Manchester-Triage-System hilft dabei, Wartezeiten zu gewichten und Prioritäten festzulegen: Wer muss sofort behandelt werden, weil sonst schwere Schädigungen, etwa bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, drohen? Und wer kann gegebenenfalls etwas warten, weil die Erkrankung nicht lebensbedrohlich und die Schmerzen erträglich sind?

Die Pflegekräfte in der Zentralen Notaufnahme erfassen anhand eines Fragenkatalogs sofort - noch vor Erledigung bürokratischer Formalitäten - verschiedene medizinische Indikatoren: Besteht akute Lebensgefahr? Gibt es Verletzungen mit einem hohen Blutverlust? Haben die Patienten Fieber? Wie lange dauert die Krankheit schon an? Und vor allem: Wie beurteilen die Patienten ihre Schmerzen: als sehr heftig oder noch auszuhalten? Wenn alle Daten erfasst sind, bekommen die Patienten je nach Befund eine farbige Einordnung. Sie ist das entscheidende Kriterium für die Reihenfolge der Behandlung und dient als Richtschnur, wie viel Zeit im Idealfall maximal bis zur ärztlichen Begutachtung verstreichen darf. Fünf Farben stehen zur Verfügung: rot, orange, gelb, grün und blau.

  • Rot bedeutet: absolute Dringlichkeit, weil Lebensgefahr besteht. Dann muss sofort ein Arzt zum Patienten kommen.
  • Bei Orange ist ein Zeitfenster von zehn Minuten bis zum ersten Arztkontakt vorgesehen,
  • bei Gelb sollte innerhalb von 30 Minuten,
  • bei Grün innerhalb von 90 Minuten
  • und bei Blau innerhalb von 120 Minuten die ärztliche Versorgung einsetzen.

Alle Ärzte in der Zentralen Notaufnahme erhalten umgehend auf ihren Bildschirmen die Ersteinschätzung vom Aufnahmeteam. Zusätzlich ist im Behandlungsbereich ein großer Monitor installiert, der ebenfalls Orientierung bietet, welcher Patient mit welcher Dringlichkeit behandelt werden muss.


Leitungen Zentrale Notaufnahme

Florian Wendt

Pflegerische Leitung Zentrale Notaufnahme
Fachkrankenpfleger für die Notfallpflege
Telefon: 0209 6191-4890

Andreas Krettek

Pflegerische Leitung Zentrale Notaufnahme
Fachkrankenpfleger Anästhesie und Intensivpflege, Notfallpfleger
Telefon: 0209 6191-4708