MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

“Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Gefahr”

13.09.2022 - Gertrudis-Hospital Westerholt, Marien-Hospital Marl, St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, St. Sixtus-Hospital Haltern am See
Autor: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Unterstützen Sie die Petition!

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) startete am 5. September gemeinsam mit allen anderen Landeskrankenhausgesellschaften in die bundesweite Kampagne „Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Gefahr“, mit der sie auf die massiven wirtschaftlichen Bedrohungen für die Krankenhauslandschaft aufmerksam machen möchte. Mit einem Infomobil und anderen Veranstaltungen werden die Krankenhausgesellschaften in allen Bundesländern einen umgehenden Inflationsausgleich für die Kliniken fordern, um ungesteuerte Insolvenzen zu verhindern.

Nach mehr als zwei Jahren Pandemie stellen extreme Preissteigerungen die Krankenhäuser vor die nächste Herausforderung: Energie, Medizinprodukte, Lebensmittel und vieles mehr haben sich so stark verteuert,  dass Kliniken in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Und das geht zulasten der Mitarbeitenden, aber auch der hohen Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten. Poltisches Handeln ist dringend geboten. Ohne einen Inflationsausgleich für Kliniken und Corona-Hilfen für die Bewältigung einer neuen Welle im Herbst/Winter werden Krankenhäuser große Schwierigkeiten haben, ihrem Versorgungsauftrag voll nachzukommen. Krankenhäuser werden schließen müssen, viele weitere werden durch die Untätigkeit der Politik zum Personalabbau gezwungen.

Krankenhäuser durch Unterzeichnung der Petition “Alarmstufe ROT” unterstützen

Die deutschen Krankenhäuser mit ihren über 1,2 Millionen Beschäftigten sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft und ihre Mitgliedsverbände fordern die Bundesregierung auf, entschlossen zu handeln und die Krankenhäuser wirksam zu unterstützen. 

Bitte leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung und unterstützen Sie die Petition der deutschen Krankenhäuser.

Mehr zur Kampagne erfahren Sie auf der Seite der Deutschen Krankenhausgesellschaft.