MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Informationen zum Coronavirus

Die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH informiert

Um Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Themen rund um das Coronavirus zu geben, haben wir Ihnen die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt.

Besuchsregelung:

Der „1-1-1-1-Regel“ zufolge darf einmal täglich ein Patient von einem einzigen Besucher für eine Stunde besucht werden. Damit der Besucher das Krankenhaus betreten darf, muss er im Vorfeld vom Patienten als Kontaktperson benannt worden sein. Im Ausnahmefall kann eine zweite Kontaktperson für die Dauer des Aufenthaltes benannt werden.  

Die Besuchszeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 15 und 20 Uhr. Ausgenommen davon sind Aufnahme- und Isolierstationen, für die weiterhin das Besuchsverbot gilt.

ACHTUNG: Zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir Sie trotz unserer neuen Regelung, auf Besuche Ihrer Angehörigen wenn möglich zu verzichten!

Wenn Sie es doch als notwendig erachten, unser Krankenhaus zu besuchen, müssen Sie als Besucher gesund sein und dürfen keine Symptome einer Covid-19-Infektion aufweisen. Dafür findet am jeweiligen Eingang unseres Krankenhauses für jeden Besucher ein Infektionsscreening mittels Fragebogen statt. Außerdem ist es erforderlich, dass Sie durchgängig eine möglichst selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung tragen, einen Abstand von 1,5 Metern einhalten und auf die Händehygiene achten.

NEU: Bitte drucken Sie unseren Besucher-Fragebogen vollständig ausgefüllt aus und bringen ihn zu Ihrem Krankenhaus-Besuch mit. 

Wichtig: Alle Masken mit Ventil sind für Besucher der KKRN-Krankenhäuser nicht zulässig.

Alle Cafeterien bleiben bis auf Weiteres geschlossen. 

Fragebogen

für Besucher

29. Mai 2020 - So geht es zum Corona-Test:

Bei Symptomen wie Fieber, Husten und Schnupfen gehen Sie bitte auf keinen Fall ins Krankenhaus und in unsere Notaufnahmen. Wer Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus schließen lassen, meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder am Wochenende unter 116 117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dieser meldet die Person dann zum Test bei den Hilfsorganisationen an. Der notwendige Abstrich wird im Durchfahrzentrum des Kreises am Prosper-Hospital in Recklinghausen durchgeführt.

Diejenigen, die negativ getestet worden sind, werden direkt von den Hilfsorganisationen informiert. Bei einem positiven Test schaltet sich das Kreißgesundheitsamt ein, um Infektionsketten nach Möglichkeit zu unterbrechen. 

Veranstaltungsausfall in allen Betriebsstätten der KKRN GmbH:

Zum Schutz von Patienten sowie Mitarbeitern und als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind sämtliche Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt.

Information für werdende Mütter und Väter:

Werdende Väter dürfen weiterhin bei der Entbindung ihres Kindes im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten dabei sein. Auch eine Unterbringung in unseren Familienzimmern ist für die Väter möglich. Ansonsten gilt auch hier die aktuelle Besuchsregelung 1-1-1-1, derzufolge einmal täglich 1 Patient von einem einzigen Besucher für eine Stunde besucht werden darf. Besuchszeiten sind zwischen 15 und 20 Uhr. 

Maskenpflicht in allen vier Betriebsstätten:

Jeder Mitarbeiter und Patient muss innerhalb des Krankenhauses eine Schutzmaske tragen. Im Bedarfsfall können Masken an der Zentralen Aufnahme oder am Empfang abgeholt werden.

Weitere Fragen?

Infotelefon der Kreisverwaltung Recklinghausen 02361 53-2626, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie wochenends von 10 bis 14 Uhr
Bürgertelefon des Gesundheitsministeriums 030 346 545 100

Besuchsregelung

Wie wird das Coronavirus übertragen? Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

Grundsätzlich gilt bei akuten Atemwegsinfektionen:

  • Bei Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen.
  • In die Armbeuge niesen, am besten in ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

Gibt es eine Impfung gegen das Coronavirus?

Es wird an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Bisher ist aber keine Schutzimpfung verfügbar.

Wie ansteckend und gefährlich ist das Coronavirus? Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird aktuell von den Experten des Robert Koch-Instituts als hoch eingeschätzt. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers wird als wahrscheinlich angesehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?

Wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, am Coronavirus erkrankt zu sein?

Wichtig: Bitte gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus. Melden Sie sich vorher immer telefonisch an.

Erster Ansprechpartner ist auch in diesem Fall Ihr Hausarzt. Nehmen Sie zunächst unbedingt telefonisch Kontakt zu ihm auf.

Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117. Überall in Deutschland sind niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln - auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Auch bei der 116 117 sollten Sie Ihren Verdacht bereits am Telefon äußern.

Welche Hygienemaßnahmen weist die KKRN GmbH vor, um dem Coronavirus entgegen zu wirken? Welche Voraussetzungen sind nötig, um Coronavirus-Patienten zu behandeln?

Das Vorgehen des Klinikverbundes richtet sich nach den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, die täglich aktualisiert werden. Die Informationen werden tagesaktuell an die ärztlichen Direktoren und die Hygienefachkräfte der KKRN GmbH weitergeleitet.

Um eine Reduktion der Kontaktpersonen zu gewährleisten, erfolgt eine Voranmeldung im Krankenhaus und eine Verhaltensempfehlung an die Patienten durch die Hausärzte. Ähnlich wird beim Abtransport der Patienten durch den Rettungsdienst vorgegangen.

Bei im Krankenhaus liegenden Patienten gelten dieselben Hygienemaßnahmen wie bei Influenza-Infekten: Das betreuende Personal schützt sich durch FFP2-Atemschutzmasken, Handschuhe, Kittel und gegebenenfalls Schutzbrille. Auch der entsprechende Patient wird bei Kontakt mit einer Mund-Nasen-Maske ausgestattet, soweit er diese toleriert.

Gibt es eine Isolierstation? Reichen Einzelzimmer für eine Isolierung der infizierten Patienten aus?

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten verfügt über eine Infektions- oder Isolierabteilung, die nur über eine Schleuse erreicht werden kann. Sechs Zimmer stehen zur Verfügung, die wiederum nur durch Schleusen zu erreichen sind.
Es reicht aber auch eine Isolierung auf einem Einzelzimmer, das im Infektionsfall vorbereitet werden kann. 

Was passiert, wenn ein Patient in eines der vier Krankenhäuser der KKRN GmbH mit Fieber und Verdacht auf das Coronavirus eingeliefert wird oder selbstständig in die Klinik kommt?

Und was geschieht, wenn ein Patient aufgenommen wurde, ohne dass das Coronavirus zuvor erkannt wurde? Wie sehen hier Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten aus?

Zurzeit sollen alle Patienten mit einem begründeten Verdacht vom Hausarzt gescreent werden. Ein gescreenter Patient wird nur bei schwerem, stationär zu behandelndem Krankheitsbild aufgenommen. Ansonsten kann der Patient in seine häusliche Umgebung entlassen werden – unter der Maßnahme, sich dort abzusondern. Personen, die im selben Haushalt leben, können dort verbleiben. Bei einem Verdachtsfall im Klinikverbund wird dieser von Anfang an von den übrigen Patienten isoliert.
 

Werden nur Patienten mit Symptomen auf Corona getestet oder alle Patienten, die aufgenommen werden?

Prinzipiell werden alle Patienten, die mit dem Verdacht einer hochansteckenden Erkrankung [hierzu gehört der Verdacht auf Influenza (Grippe) ebenso wie z. B. der Verdacht auf Coronavirus] in unseren Häusern behandelt werden, gescreent und bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses isoliert untergebracht bzw. in häusliche Quarantäne entlassen.

Stand: 02.03.2020