MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Kontakt
KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH
Hervester Straße 57
45768 Marl
Telefon: 02365 911-0
Telefax: 02365 911-300
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Qualitäts- und Risikomanagement

Unsere Stabstelle koordiniert zentral die Umsetzung der Anforderungen des Qualitäts- und Risikomanagements in der KKRN. Als großes Klinikum mit vier Betriebsstätten richten wir die Qualität unserer Patientenversorgung und Behandlungsprozesse dabei an Ihren individuellen Bedürfnissen und Erwartungen aus. Damit geht unser Qualitätsmanagement über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. So optimieren wir Arbeitsabläufe und lassen dies durch Zertifizierungen immer wieder neu belegen. Wir entwickeln unser Risikomanagement stets weiter und möchten Menschlichkeit, Fachkompetenz sowie Wirtschaftlichkeit bestmöglich verbinden, damit Sie zufrieden sind. Vieles davon bleibt in Ihrem Patientenalltag unsichtbar. Dennoch liegt uns in allen Bereichen Professionalität, Zuwendung und der Anspruch, dass wir alles für Ihre Sicherheit unternehmen, am Herzen.

Wir setzen auf Ihre Sicherheit durch:

  • Behandlungsaufklärung: Ausführlich klären Sie unsere sachkundigen Ärzte in einem persönlichen Gespräch über die geplante Behandlung, die Narkose und den Eingriff auf. Die mit Ihnen besprochenen individuellen Besonderheiten dokumentieren wir in unseren Aufklärungsbögen. Um noch einmal alles in Ruhe nachlesen zu können, erhalten Sie eine von Ihnen und dem Arzt unterschriebene Kopie.
  • Vermeidung von Verwechselungen: Wir legen jedem Patienten ein hygienisch unbedenkliches Identifikationsarmband mit Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Fall- oder Patientennummer an. Dieses Patientenarmband ist für uns die Visitenkarte jedes stationär aufgenommenen Patienten. Es dient der Identitätskontrolle bei allen Behandlungsschritten und hilft uns, Verwechslungen zu vermeiden, beispielsweise bei Operationen oder der Verabreichung von Medikamenten. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn wir Sie zudem wiederholt nach Ihrem Namen fragen. Dies gehört zu unseren effektivsten und zugleich einfachsten Sicherheitschecks.
  • Sicherheits-Check vor jeder OP: Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, greifen wir außerdem auf die OP-Checkliste oder sogenannte "Team-Time-Outs" vor Operationsbeginn zurück. So überprüfen unsere Behandlungsteams alle sicherheitsrelevanten Aspekte vor der Einleitung der Narkose, vor Operationsbeginn und zum Abschluss der Operation sorgfältig.
  • Schutz vor Krankheitskeimen: In unserer Klinik wenden wir verbindliche Hygienestandards an, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Mehr lesen Sie unter dem Stichwort: Hygiene

Wir lernen aus Fehlern:

Fehler können überall passieren. Wenn etwas nicht wie geplant gelaufen ist, möchten wir daraus lernen, um es in Zukunft besser zu machen. Deshalb haben wir Fallkonferenzen eingeführt. Hier werden regelmäßig und fachüber- greifend schwierige Krankheitsverläufe und Komplikationen konstruktiv und angstfrei diskutiert. Niemand muss Sanktionen befürchten und alle Teilnehmer lernen aus den Fehlern anderer. Diese strukturierte und etablierte Fehlerkultur wird bei uns auch durch das anonyme Fehlermeldesystem CIRS (Critical Incident Reporting System) gefördert. So können wir Fehlerquellen aufspüren, die häufig systembedingt sind. Durch Änderungen, die vor allem die Abläufe betreffen, können wir so den gesamten Arbeitsprozess sicherer gestalten.

Wir werden immer besser:

Um Ihnen die bestmögliche Behandlung und Sicherheit zu bieten, arbeiten alle an der Patientenbehandlung betei- ligten Berufsgruppen Hand in Hand und tauschen sich regelmäßig aus. Wir arbeiten nach internationalen Standards und Leitlinien. So setzen wir Handlungsempfehlungen der WHO und des Aktionsbündnisses Patientensicherheit konsequent um. Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig zu relevanten Sicherheitsthemen, neuen Standards, Instrumenten und Methoden. Natürlich freuen wir uns auch auf Ihre Anregungen in unserem Patientenfragebogen. Dadurch geben Sie uns die Möglichkeit, unseren Service und unsere Qualität weiter zu verbessern. Für Kritik steht Ihnen zudem unser Beschwerdemanagement zur Verfügung.

Sie sehen: Qualitätsmanagement bedeutet für uns Menschlichkeit, Fachkompetenz und Wirtschaftlichkeit so zu verbinden, dass sich die Patienten unserer vier Standorte heute und in Zukunft auf die bestmögliche Behandlung verlassen können.

Ansprechpartnerinnen

Dorothea Appelhoff

Qualitäts- und Risikomanagerin
St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten
Telefon: 02362 29-50825

Beatrix Becker

Qualitäts- und Risikomanagerin
Marien-Hospital Marl
Telefon: 02365 911-299

Heike Szepanski

Qualitäts- und Risikomanagerin
St. Sixtus-Hospital Haltern am See, Gertrudis-Hospital Westerholt
Telefon: 02364 104-20825



Qualitätsberichte

2015

Gesamtbericht der KKRN

2015

St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

2015

St. Sixtus-Hospital

2015

Marien-Hospital

2015

Gertrudis-Hospital