MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Vor der Aufnahme

Abgesehen von Notfällen oder einer Geburt sind Sie in aller Regel bisher durch Ihren niedergelassenen Haus‐ oder Facharzt behandelt worden. Er hat Ihnen einen stationären Aufenthalt empfohlen. Der Tagesablauf im Krankenhaus unterscheidet sich natürlich von Ihrem Alltag zuhause. Damit Sie sich vorab ein Bild machen können, wie Ihr erster Tag in unserem Klinikum abläuft, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur Aufnahme und Unterbringung zusammengestellt.

Beste Versorgung und menschliche Zuwendung: Das sind die Fundamente, auf denen unsere Krankenhausgesellschaft steht - unabhängig davon, in welchem Krankenhaus des Klinikverbundes Sie behandelt werden, dem Gertrudis‐Hospital in Westerholt, dem Marien‐Hospital in Marl, dem St. Elisabeth‐Krankenhaus in Dosten oder dem St. Sixtus‐Hospital in Haltern am See. So erfasst stets ein freundliches, spezialisiertes Team im Erdgeschoss des Behandlungstraktes Ihre persönlichen Daten bei der Aufnahme per EDV. Selbstverständlich beachten wir dabei alle geltenden Datenschutzbestimmungen.

Zur stationären Aufnahme benötigen Sie

  • Ihren Personalausweis
  • Ihre Versicherungskarte
  • Einen Einweisungsschein durch Ihren behandelnden Arzt

Aber auch andere Unterlagen sind wichtig für uns, damit wir Ihnen die bestmögliche individuell abgestimmte Behandlung zukommen lassen können. Unserer Checkliste entnehmen Sie, welche Unterlagen unbedingt in Ihre Tasche gehören:

  • Bisherige Befunde und Röntgenbilder des behandelnden Arztes
  • Einen Medikamentenplan (mit Dosierung) für die Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Bitte bringen Sie diese Medikamente, soweit vorhanden, sicherheitshalber mit, da nicht immer alle Präparate im Krankenhaus vorrätig sind.
  • Impfausweis, falls vorhanden
  • Allergiepass, falls vorhanden
  • Schrittmacherausweis, falls vorhanden
  • Antikoagulationsausweis (Marcumar‐Ausweis), falls vorhanden
  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Ähnliches, falls vorhanden

Falls Sie acetylsalicylsäurehaltige Präparate wie ASS, Godamed, Spalt, Thomapyrin sowie clopidogrelhaltige Präparate wie Plavix oder Iscover und Marcumar regelmäßig einnehmen, setzen Sie sich bitte bei einer geplanten Operation schon vor dem Krankenhausaufenthalt mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung. Er empfiehlt Ihnen eventuell eine andere Dosierung oder die Medikamente ganz abzusetzen.Natürlich müssen Sie auch an Ihre persönlichen Dinge denken. Schauen Sie doch mal unter unseren Tipps für den Klinikkoffer nach.

Bitte erkundigen Sie sich bei der Aufnahme am Empfang. Und sollten Sie Fragen zu Ihrer Erkrankung oder einer eventuell bevorstehenden Operation haben, erhalten Sie in den jeweiligen Sprechstunden unserer Kliniken alle weiteren Informationen.

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Was gehört in den Klinikkoffer?

Unter „Vor der Aufnahme“ haben Sie sicher schon eine Liste der Unterlagen gefunden, die Sie für die Aufnahme benötigen. Bitte denken Sie außerdem auch an folgende persönliche Dinge, die Sie für Ihren Krankenhausaufenthalt einpacken sollten:

  • Bequeme Kleidung wie Bademantel, Jogginganzug, Pullover oder leichte Jacke
  • Nachtwäsche
  • Wäsche zum Wechseln
  • Haus‐ oder Turnschuhe, feste Schuhe
  • Handtücher, Waschlappen
  • Toilettenartikel
  • Sehhilfen, falls vorhanden
  • Hörgeräte, falls vorhanden
  • Prothese mit Prothesenschale und Pflegemitteln, falls vorhanden
  • Gehhilfen oder sonstige Hilfsmittel, sofern vorhanden
  • Etwas zu lesen und schreiben
  • Adressen, Telefonnummern von Verwandten und Freunden
  • Etwas Bargeld

Bitte bringen Sie keine größeren Bargeldbeträge oder Wertgegenstände mit, denn wir übernehmen hierfür keine Haftung. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Wertsachen im Tresor hinterlegen zu lassen.

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Klinikaufenthalt

Während Ihres stationären Aufenthaltes können Sie verschiedene Wahlleistungen in der Regel gegen Zuzahlung in Anspruch nehmen. Dazu gehören:

  • Chefarztbehandlung
  • Unterbringung in Ein‐ oder Zweibettzimmern
  • Unterbringung einer Begleitperson, falls medizinisch notwendig
  • Unterbringung im Familienzimmer (bei Entbindung)

Fragen Sie dazu bei der Aufnahme nach möglichen Kapazitäten. Außerdem ist Ihre Mithilfe während Ihres Aufenthaltes wichtig für den Behandlungserfolg. Dass bedeutet, dass Sie zum Beispiel bei der ärztlichen Visite all Ihre Fragen und Probleme ansprechen.

Diese Checkliste hilft Ihnen, sich den Ärzten und dem Pflegepersonal mitzuteilen:

  • Welche Beschwerden haben Sie?
  • (Wo) haben Sie Schmerzen? Stärke, wann auftretend?
  • Wie fühlen Sie sich, wie ist Ihre Stimmungslage? Sind Sie zum Beispiel niedergeschlagen, schlapp und müde oder eher zuversichtlich?
  • Wie gut oder schlecht können Sie schlafen?
  • Belastet Sie etwas?
  • Wie schmeckt und bekommt Ihnen das Essen?
  • Gibt es Probleme mit Ihrer Verdauung?

Und diese Checkliste hilft Ihnen, Ihre Fragen an unsere Ärzte zu bündeln:

  • Wie ist der Name der Krankheit?
  • Wie ist sie entstanden?
  • Welche Untersuchungen/Eingriffe werden gemacht?
  • Wie gebe ich mein Einverständnis zu einer Operation?
  • Welche Medikamente bekomme ich?
  • Mit welchen Nebenwirkungen und Folgen muss ich rechnen?
  • Welche Risiken bestehen?
  • Existieren Behandlungsalternativen?
  • Wie wird die voraussichtliche Aufenthaltsdauer eingeschätzt?
  • Welche weitere Therapie erwartet mich?

Natürlich sind auch unsere Seelsorger sowie der Soziale Dienst ansprechbar.

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Entlassung

Ihr Entlassungstermin steht fest. Doch bevor Sie nun das Haus verlassen, gibt es noch letzte Dinge zu tun:

Werfen Sie einen letzten Blick in Schränke und Schubladen, damit Sie nichts vergessen.

  • Denken Sie auch an Ihre Wertsachen.
  • Geben Sie ausgeliehene Bücher aus unserer Bibliothek zurück.
  • Melden Sie bitte Ihr Krankenhaus-Telefon ab.
  • Entrichten Sie an der Kasse bitte Ihre Zuzahlung für den Krankenhausaufenthalt.

Selbst wenn es nun nach Hause geht, sollten Sie in Ruhe überlegen, ob alle Fragen mit Ihrem Arzt geklärt sind:

  • Wie gestaltet sich die Weiterbehandlung?
  • Welche Medikamente muss ich wann in welcher Dosis nehmen und woher bekomme ich sie?
  • Wie lange muss ich Medikamente einnehmen?
  • Wann muss ich wo zur Nachuntersuchung?

Gern geben wir Ihnen bei der Entlassung therapeutische Empfehlungen mit auf den Weg und helfen Ihnen bei Bedarf, Unterstützungsleistungen zu organisieren. Unser Sozialer Dienst hilft Ihnen dabei.

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