MEDIZIN mit MENSCHLICHKEIT

Vorbeugung

Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand: Denn Sie können einen entscheidenden Beitrag dafür leisten, dem Darmkrebs vorzubeugen. Hier haben wir für Sie einige Tipps und Hinweise zusammengestellt, mit denen Sie viel für Ihr Wohlbefinden tun können

Bewegung und Gewicht

Bewegen Sie sich regelmäßig. Das vermindert das Risiko, an Dick- und Mastdarmkrebs zu erkranken

Reduzieren Sie Ihr Gewicht: Als Richtwert gilt: Ihr BMI sollte > 25kg/m2 (Verlinkung mit BMI-Tabelle) nicht übersteigen. Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass Patienten mit regelmäßiger körperlicher Aktivität weniger Dickdarmpolypen (Krebsvorstufen) und weniger Dickdarmkrebse aufweisen. Gleiches gilt für Menschen mit Normalgewicht gegenüber denen mit Übergewicht.

Rauchen

Verzichten Sie auf den blauen Dunst: Rauchen geht mit einem erhöhten Risiko für Dickdarmpolypen und Dickdarmkrebs einher. Außerdem birgt das Rauchen die Gefahr, auch an anderen Krebsformen (z.B. Bronchialkarzinom, Blasenkarzinom) zu erkranken. Und nicht zuletzt steigt für Raucher im Falle einer bösartigen Erkrankung das Operationsrisiko an.

Ernährung

Ernähren Sie sich ausgewogen: Essen sie möglichst ballaststoffreich, und reduzieren sie Ihren Fleischkonsum. Auf die tägliche Speisekarten gehören Obst und Gemüse (5 Portionen pro Tag). Mäßigen Sie außerdem Ihren Alkoholkonsum. Die Ernährung sollte folsäure- und kalziumreich sein.

Noch nicht wissenschaftlich geklärt ist bislang, wie sich der Verzehr von Fisch, fettreduzierter Nahrung und Vitamin-C-haltiger Lebensmittel auswirkt. Man geht jedoch davon aus, dass diese Produkte einen positiven Einfluss haben und das Auftreten von Krebsvorstufen verringern können.

Wenn Sie alle Ernährungstipps beherzigen, dann können wir derzeit die zusätzliche Einnahme von Medikamenten bzw. Mikronährstoffen nicht empfehlen (z.B. Calcium, Magnesium, Beta-Carotin, Vitamin A, C, D, E, Folsäure, Selen, Acetylsalicylsäure).