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Seite an Seite
17.04.2012 - St. Sixtus-Hospital Haltern am SeeAbendsprechstunde zum Thema "Partnerschaft und Brustkrebs"
"Seite an Seite" können Paare die schwere Krankheit meistern. "Seite an Seite" heißt es auch im Vortrag von Psycho-Onkologin Stefanie Riegert im Rahmen der Abendsprechstunde zum Thema "Partnerschaft und Brustkrebs" am Montag, 23. April, 18.30 Uhr, im Franziskushaus, Sixtusstraße 39.
Zur Einführung referiert beim Kooperationsprojekt zwischen KKRN (Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH) und dem Medienhaus Lensing Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe St. Sixtus-Hospital Haltern und St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten. Brustkrebs, sagt er, bedeutet wie kaum eine andere Erkrankung eine schwerwiegende Veränderung im Leben einer Frau. Nicht nur die erkennbaren organischen Folgen an dem Organ, das am meisten mit der Weiblichkeit assoziiert wird, sondern vielmehr auch ihre psychischen Auswirkungen stellen Frauen und ihre Partner oft vor große Probleme. Ist die weibliche Attraktivität beeinträchtigt? Trägt die Partnerschaft auch nach größeren Brusteingriffen und bei Chemotherapie? Diese und weitere Fragen werden aus ärztlicher und psychotherapeutischer Sicht besprochen.
Stefanie Riegert, Leiterin der KKRN-Psycho-Onkologie, begleitet Patientinnen und ihre Angehörigen durch therapeutische und psychologische Gespräche während der Erkrankung. Brustkrebs ist nicht nur für die Patientin schwerwiegend, auch für die Familie und den Partner bringt sie Veränderungen.
Verständnis füreinander
Angst, Unsicherheiten, Sorgen und Hilflosigkeit im Erleben der Erkrankung belasten die Partnerschaft und das Verhältnis zu nahe stehenden Personen. Die Psycho-Onkologin stellt nicht nur die Sichtweise der Patientin dar, sondern die Ängste des Partners und der Familie, um gegenseitiges Verständnis füreinander zu bekommen.

