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Minimal-invasive Chirurgie: Sind die Grenzen schon erkennbar?

25.10.2010 - Marien-Hospital Marl

 


Priv.-Doz. Dr. Klaus-Peter Riesener informiert über Chancen und Grenzen der minimal-invasiven Chirurgie.

Informationsveranstaltung im Marien-Hospital über moderne OP-Verfahren

Die minimal-invasive Chirurgie (auch Schlüsselloch-Chirurgie genannt) ist für Patienten eine schonende Methode: Sie erspart ihnen große Schnitte und Schmerzen. Bereits heute werden 30 bis 40 Prozent aller Eingriffe in der Chirurgie mit dieser OP-Technik durchgeführt. „Bei der Gallensteinerkrankung, dem chronischen Sodbrennen, der Divertikelentzündung des Dickdarms, der Blinddarmentzündung und bei Verwachsungen sind diese Eingriffe längst Standard“, listet Priv.-Doz. Dr. Klaus-Peter Riesener, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marien-Hospital, auf. Er wird sich am kommenden Mittwoch, 27.Oktober, dem Thema „Minimal-invasive Chirurgie: Sind die Grenzen schon erkennbar?“ widmen. Die kostenlose Veranstaltung findet ab 18:30 Uhr im Café-Bistro des Marien-Hospitals statt.


„Es hat sich erwiesen, dass die Patienten durch die kleineren Bauchschnitte ein deutlich geringeres Operationstrauma haben und dies die Erholung nach der Operation erleichtert“, so Riesener. Auch mit den so genannten Fast-Track-Konzepten erreiche man immer häufiger, dass die Patienten selbst bei schwierigen Operationen bereits nach wenigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden könnten. Doch wo sind die Grenzen? Macht es Sinn, den Zugang zum Operationsgebiet weiter zu verkleinern? Zum Beispiel dadurch, dass man natürliche Körperöffnungen (NOTES-Verfahren) nutzt, um zum Operationsgebiet zu kommen? Und was leisten Operationsroboter (da Vinci-Systeme), mit deren Hilfe die Präzision der Eingriffe im Bauchraum verbessert werden soll? Diesen und anderen Fragen geht der Vortrag von Dr. Riesener nach.  


© 2013  Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH  •  Stand: 14.12.2009 - 14:44