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St. Sixtus-Hospital - Mitarbeiter satteln um aufs Dienstrad

28.07.2017 - Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord, St. Sixtus-Hospital Haltern am See

Autor: Medienhaus Lensing - Claudia Engel


Chefarzt Dr. Markus Reid (4.v.l.) und die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Susanne Sapinski (5.v.l.), freuen sich mit den Kolleginnen und Kollegen über das neue Dienstrad-Leasingangebot am St. Sixtus-Hospital. Sie alle haben das neue Angebot ihres Arbeitgebers in Anspruch genommen.

Krankenhausverbund KKRN schließt Vertrag mit Leasing-Anbieter

Personal nutzt Angebot zunehmend

HALTERN. Elektro-Rad statt Dienstwagen: 70 Mitarbeiter des Krankenhausverbundes KKRN haben auf Diensträder umgesattelt. Krankenhaussprecherin Birgit Böhme-Lueg gehört zu ihnen: "Ich fahre jetzt täglich knapp 30 Kilometer von meinem Zuhause bis zur Arbeitsstelle und wieder zurück", sagte sie auf Anfrage.

 

Der Krankenhausverbund mit seinen Häusern in Haltern, Marl, Dorsten und Herten hat sich ganz bewusst für das Modell des Fahrradleasings entscheiden. "Das ist eine Säule der Personalgewinnung", so Birgit Böhme-Lueg. Böhme-Lueg, die gerne und viel Rad fährt, strampelt sich ebenfalls begeistert auf einem neuen Rad mit Antriebshilfe zur Arbeit ab: "Man kommt selbst im Business-Outfit ohne zu schwitzen ans Ziel." Nicht nur modernste Behandlungsmethoden gäben den Ausschlag für die Arbeitsplatzwahl, sondern eben auch weiche Faktoren. Dazu zählten Gesundheitsvorsorge und die gute Erreichbarkeit der Arbeitsstelle.

Unter den 440 Mitarbeitern des KKRN gebe es seit Einführung des Leasing-Modells immer mehr, die sich für die umweltfreundliche Variante der An- und Abreise zu ihrem Arbeitsplatz erwärmen: "Unser Angebot hat sich schnell herumgesprochen. Wir bekommen täglich mehr Anfragen von Mitarbeitern aus unseren Häusern." Warum das Krankenhauspersonal zunehmend auf ein Dienstfahrrad abfährt, kann Böhme-Lueg erklären: "Die Mitarbeiter können das Fahrrad ihrer Wahl nehmen, es kann ein Hollandrad sein, ein Pedelec oder ein Mountainbike mit E-Antrieb." Die Leasingrate werde dann vom Bruttolohn abgezogen: "Erst dann schlagen Steuern und Sozialabgaben zu Buche, sodass sich die Abzüge vom Lohn verringern", sagt die Krankenhaussprecherin. Es gebe aber weitere Vorteile des Radleasings: "Keine Parkplatzsuche, keine Spritkosten."

 

Petra Fimpeler, die früher meist mit dem Auto zu ihrer Arbeitsstelle am St. Sixtus-Hospital fuhr, ist heute dagegen immer öfter mit dem Rad unterwegs. Denn sie weiß: Wer mit dem Rad fährt, hat kein Parkplatzproblem am Krankenhaus. Petra Fimpeler ist eine der ersten, die von der Kooperation mit einer Fahrradleasinggesellschaft profitiert.

 

Ihr Arbeitgeber, das St. Sixtus-Hospital im Verbund der KKRN GmbH, hat den Vertrag im Frühjahr besiegelt. Die Fahrradleasinggesellschaft hat ihren Sitz in Freiburg. Sie unterhält ein wachsendes kooperierendes Händler- und Lieferantennetz in ganz Deutschland. In Haltern hat sie drei Anbieter für den Premium-Service unter Vertrag. Premium-Service: Er beinhaltet neben dem Wunschrad auch regelmäßige Inspektionen. 

Für Guido Bunten, kaufmännischer Betriebsleiter am St. Elisabeth-Krankenhaus, eröffnet das Leasing-Programm neue Wege. "Viele nutzen das Rad nicht nur zum Pendeln, sondern auch in ihrer Freizeit. Und aktive Mitarbeiter sind gesündere Mitarbeiter", sagt der Prokurist.     


© 2017  Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH  •  Stand: 14.12.2009 - 14:44