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St. Sixtus-Hospital - Sanierung bis ins Herz - Umbau am Franziskushaus

07.07.2017 - Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord, St. Sixtus-Hospital Haltern am See

Autor: Medienhaus Lensing, Silvia Wiethoff


Der Lastenaufzug am Gerüst erleichtert den Transport von Material. Technikleiter Harald Hauke stellte ihn vor.

Sanierung bis ins Herz

Umfangreiche Umbauarbeiten am Franziskushaus sind gestartet

Haltern. Nach dem St. Sixtus-Hospital wird nun auch das Franziskushaus an der Sixtusstraße in direkter Nachbarschaft saniert. Die Maßnahme hat mit einer Erneuerung der Fenster- und Fassaden begonnen, wobei die Außenwände mit einem modernen Wärme-Dämm-Putz versehen werden.

 

Dafür hat die Stadt Haltern Anfang Juli eine Teilbaugenehmigung erteilt. Die KKRN - Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH investiert in diese Maßnahme eine siebenstellige Summe. Sie dient dem Erhalt des in die Jahre gekommenen ehemaligen Schwesternwohnheims und soll gleichzeitig den Gesamtstandort Krankenhaus Haltern absichern. Die Ausgabe werde durch die Mieteinnahmen refinanziert, erkläre KKRN-Geschäftsführer Andreas Hauke auf Anfrage der Redaktion. Er informierte außerdem darüber, dass nach der Sanierung weitere Facharztpraxen, mit denen das Haltener Krankenhaus zusammenarbeiten will, in das Franziskushaus einziehen können. Ziemlich sicher sei die Vermietung der fünften Etage an eine gynäkologische Doppelpraxis. In der sechsten Etage stehe Räumlichkeiten mit einer Größe von 267 Quadratmetern zur Verfügung, für die noch ein Bewerber gesucht wird. Ein Urologe und eine Hals-Nasen-Ohren-Ärztin sind bereits mit ihren Facharztpraxen in dem Gebäude angesiedelt. Außerdem findet sich die Verwaltung des Caritasverbandes unter der Adresse, und es sind einzelne Räume an einen Unternehmer vermietet, das die Atemgeräte anpasst und wartet, die von der Pneumologieabteilung des Sixtushospitals eingesetzt werden. Für die Dauer der Umbauarbeiten wohnen die insgesamt fünf in Haltern verbliebenen Ordensschwestern in einer Wohnung des Altenheims St. Anna auf dem Annaberg. Sie kehren in die oberste achte Etage des Franziskushauses zurück und werden dort dann modernen Komfort und einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt genießen. Bisher bewohnten die Nonnen zweieinhalb Etagen des Gebäudes, wobei sie schon längst nicht mehr alle Räume benötigten.

 

Wärmeverlust stoppen

Zum Sanierungsprogramm gehören der Austausch der alten Holzfenster und die Fassadenerneuerung. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera sei der Energieverlust an diesen Stellen deutlich geworden, erläuterte KKRN Technikleiter Harald Hauke. Zur Wärmedämmung wird auf Mineralwolle zurückgegriffen, die nicht brennbar ist. Das umfangreiche Brandschutzkonzept für das höchste Gebäude Halterns sieht außerdem Brandschutztüren und eine Rauch-Wärme-Abzugsanlage vor. Am aufwendigsten gestaltet sich der Einbau eines neuen Aufzugs. Damit künftig auch Krankentragen und elektrische Rollstühle ohne Probleme in den Aufzug passen, wird dieser vergrößert. Dafür muss der Betonschacht bei laufendem Betrieb der beiden Arztpraxen und des Caritasverbandes nass geschnitten und erweitert werden. Ende des Jahres soll der Aufzug in Betrieb genommen werden. Die alten Balkone am Franziskushaus werden komplett abgerissen.  

 

 


© 2017  Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH  •  Stand: 14.12.2009 - 14:44