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Aktuelle Meldung
Hell und lichtdurchflutet
31.10.2007 - Gertrudis-Hospital WesterholtGertrudis-Hospital Westerholt eröffnet neuen Anbau
Die Zeiten, in denen man das Gertrudis-Hospital durch den Hintereingang betreten musste, gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Seit dem 30. Oktober können Patienten und Besucher das Westerholter Krankenhaus wieder von vorne betreten, denn der neue Anbau hat seit diesem Tag seine Pforten geöffnet. Durch eine große Drehtür gelangt man in eine lichtdurchflutete, helle Eingangshalle, die in ihrer Großzügigkeit an das Ambiente eines Hotels erinnert. Das fängt bereits mit dem Empfang an: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Information begrüßen Patienten und Gäste nun hinter einer offenen, geschwungenen Theke. Wer warten muss, kann es sich in einer Sitzecke im Eingangsbereich bequem machen."Wir möchten, dass sich die Menschen, die zu uns ins Krankenhaus kommen, von Anfang an wohlfühlen. Deshalb haben wir uns für dieses offene Konzept mit viel Glasflächen entschieden", erläutert Geschäftsführerin Astrid Pietzner. Helle Fliesen im Foyer und terrakottafarbene Bodenbeläge in den Gängen schaffen eine freundliche und warme Atmosphäre.
Mit der Fertigstellung des Neubaus und der Wieder-Eröffnung des Haupteingangs ist der erste Teil des großen Projekts "Zentrale Aufnahme" abgeschlossen. "Jetzt werden wir mit Hochdruck alle organisatorischen Veränderungen durchführen, damit wir zum Frühjahr auch unsere Zentrale Aufnahme in Betrieb nehmen können. Dann werden wir auch die Umbauarbeiten des ehemaligen Verwaltungstraktes im Erdgeschoss abgeschlossen haben", so Pietzner.
Bereits im Januar des kommenden Jahres werden die Chefärzte und die Sekretariate ihre neuen Büros im Erdgeschoss beziehen. Verwaltung und Personalabteilung hingegen ziehen demnächst in Räume im ersten und zweiten Obergeschoss. Weitere frei gewordene Räumlichkeiten sollen für die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten genutzt werden. Wirkönnen uns hier verschiedene Möglichkeiten vorstellen: Niedergelassene Mediziner können zum Beispiel bei uns Sprechstunden abhalten,unsere Endoskopie-Kapazitäten nutzen oder ambulante Operationen durchführen", blickt Astrid Pietzner in die Zukunft. Im Zuge der gesamten Baumaßnahme wird auch die Kapelle des Krankenhauses renoviert: Sie bekommt nicht nur einen frischen Anstrich und neu gepolsterte Bänke, sondern auch zwei große, lange Fenster. "Durch den direkten Lichteinfall wird die Kapelle sehr viel heller als bisher", freut sich Pflegedirektorin Sr. Bernadette Korte.
Einem besonderen Highlight der Umgestaltung begegnen Besucher demnächst gleich am Haupteingang: Hier wird ein Buntglasfenster aus dem alten Rathaus von Westerholt in die Fassade eingearbeitet. Drei weitere Glasbilder finden sich im Innenbereich an den Türen der Aufnahmebüros. Die Fenster sind ein Geschenk der Stadt Herten an das Westerholter Krankenhaus und zeigen das Stadtbild und verschiedene Handwerke.
Die Zentrale Aufnahme
Ende 2005 erhielt das Gertrudis-Hospital von der Bezirksregierung Münster die Genehmigung für den Bau einer Zentralen Aufnahme. Das war der Startschuss für den Anbau an das Krankenhaus und für die umfassende Neugestaltung des Erdgeschosses. Die baulichen Veränderungen sind aber nur die eine Seite des Projekts. Die andere ist die komplette Umgestaltung der Krankenhausabläufe: Denn die Aufnahme neuer Patienten soll schnell, komfortabel, übersichtlich und ohne große Wartezeiten erfolgen. "Wenn die Patienten mit einer Einweisung oder als Notfall zu uns kommen, gehen sie vom Empfang am Haupteingang direkt in eines der drei angrenzenden Aufnahmezimmer", erläutert Dr. Karl Ott, Ärztlicher Direktor. Sind alle Formalitäten erledigt, werden sie vom Pflegepersonal der Zentralen Aufnahme zum medizinischen Check abgeholt. Dafür stehen sechs Untersuchungszimmer zur Verfügung, die von allen Fachabteilungen genutzt werden können. Sollten nach der körperlichen Untersuchung weitere diagnostische Maßnahmen wie Ultraschall, EKG oder Röntgenaufnahmen erforderlich sein, geschieht dies ebenfalls im Erdgeschoss. "Die Patienten müssen also nicht im Haus herumwandern, um zum Beispiel die EKG-Einheit zu finden. Die Räume für alle medizinisch erforderlichen Untersuchungen liegen in direkter Nachbarschaft", so Ott. Wenn alle Voruntersuchungen abgeschlossen sind, entscheidet sich, ob die Patienten stationär aufgenommen oder auch ambulant oder teilstationär behandelt werden können.
Neue digitale Röntgeneinheit
Modern ist nicht nur die Zentrale Aufnahme, sondern auch die neue Röntgeneinheit am Gertrudis-Hospital. Sie setzt auf digitale Technik. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die digital erstellten Röntgenbilder kommen mit weniger Strahlung aus, so dass auch die Patienten einer wesentlich geringeren Dosis ausgesetzt sind. Da man die Bilder nicht mehr wie früher nach der Aufnahme entwickeln muss, stehen sie sofort an jedem Rechner zur Verfügung. Nicht zuletzt benötigt man für die Aufbewahrung der Bilder keinen großen Archivraum, weil die Daten elektronisch gespeichert werden.

